Praktikum an der Deutschen Schule Melbourne

Wir bieten Praktika für Lehramtsstudenten und im administrativen Bereich


**Alle Praktikumsplätze für das Jahr 2025 sowie für Term 1 und 2 in 2026 sind bereits vergeben.

Bewerbungen für Lehramtspraktika und Verwaltungspraktika für das Jahr 2027 werden jetzt angenommen.**

Unsere Schule bietet Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, sich für ein Praktikum zu bewerben. Studierende mit besonderem Interesse an bilingualem Unterricht in der Grundschule sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben. 

Darüber hinaus bieten wir auch Praktikumsplätze in unserem Verwaltungsteam für Studierende der Betriebswirtschaftslehre oder eines vergleichbaren Studiengangs an. 

Alle Praktikumsplätze für 2025 sowie für Term 1 und 2 in 2026 sind bereits vergeben. Bewerbungen für Lehrpraktika und Verwaltungspraktika für 2027 werden nun angenommen. 

Für Bewerbungen oder sonstige Anfragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: applyinterns@dsm.org.au. 

Alles weitere zu den Zeiträumen und dem Bewerbungsverfahren können Sie dem Factsheet entnehmen.

WICHTIG: Falls Sie auf ein Stipendium angewiesen sind, bitten wir Sie, sich mit den Bedingungen vertraut zu machen, bevor Sie den Bewerbungsprozess mit uns starten. Bitte beachten Sie, dass wir nur Praktika über die vorgegebene Term-Dauer anbieten. Verkürzte oder Verlängerte Praktika sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Möchten Sie von einem unserer ehemaligen Praktikanten hören? Dann sehen Sie sich folgendes Video von DSM Praktikantin Sarah Bertleff an oder leben Sie unten, was unsere ehemaligen Praktikanten über ihre Zeit an der DSM berichten.

Testimonials from DSM interns

Hear from our DSM interns about their experiences, learning journey, and time with us.

Testimonial 1

"Ich habe mich während des ganzen Terms an der DSM unfassbar wohl und willkommen gefühlt. Das Kollegium war super hilfsbereit und die Schülerinnen und Schüler sind mir in den zwei Monaten sehr ans Herz gewachsen. Ich habe in der Zeit sowohl persönlich als auch beruflich viel dazulernen können und kann ein Praktikum wirklich nur empfehlen!"
Nina Grosser, Term 2 2023

Testimonial 2

"Ich hatte während des Praktikums an der DSM eine rundum tolle Zeit. Wir Interns wurden ausgesprochen gut betreut und in der freundlichen, beinahe familiären Atmosphäre der Schule habe ich mich immer wohlgefühlt. Es war eine besondere Erfahrung, die Kinder im bilingualen Lernen zu unterstützen und sich dabei selbst als angehende Lehrerin weiterentwickeln zu können. Schade, dass die Zeit so schnell umging!"
Luise Wolff

Testimonial 3

"Das Praktikum an der DSM ist eine großartige Gelegenheit, um voll und ganz den Alltag einer bilingualen Grundschule kennenzulernen. Man bekommt unheimlich viele Möglichkeiten selbst zu unterrichten oder sich bei Schulausflügen oder -projekten auf seine Art und Weise sich aktiv mit einzubringen. Die Atmosphäre und Zusammenarbeit mit den Lehrern ist total herzlich und offen, sodass man das Gefühl hat, ein wirklich wichtiger Bestandteil der Schule zu sein und natürlich wachsen einem die Kinder in einem Term enorm ans Herz."
Sophie Müller

Testimonial 4

Praktikumsbericht Term 2 2025

In Term 2 durften wir – Alexandra, Anica, Hannah, Mia, Lisa und Verena – ein Praktikum an der Deutschen Schule Melbourne absolvieren. Wir kommen aus unterschiedlichen deutschen und österreichischen Städten und haben unterschiedliche Lehrämter (Grundschule, Sekundarstufe und Sonderpädagogik) studiert und haben daher gut zu der Vielfalt der Deutschen Schule gepasst. Während unseres Praktikums hatten wir die Möglichkeit, viele Einblicke in das Schulleben an einer bilingualen Grundschule in Australien zu gewinnen.

Unser Einsatzbereich waren vordergründig die Klassen Foundation Year bis zu Year 4, wir durften aber auch in Stunden höherer Klassen mitwirken. Zu unseren Aufgaben gehörte es, die Lehrkräfte im Unterricht zu unterstützen, Schüler*innen beim selbstständigen Arbeiten zu begleiten und eigene Unterrichtssequenzen oder -einheiten zu planen und durchzuführen. Besonders bei den jüngeren Klassen stand auch die Einführung von Ritualen und das spielerische Lernen mit viel Bewegung im Vordergrund. Die Klassen an der DSM sind angenehm klein, sodass eine intensive Arbeit mit den Schüler*innen möglich ist. Besonders interessant war für uns das bilinguale Unterrichtskonzept nach dem „One teacher – one language“-Prinzip und wie dieses umgesetzt wird. Eine ebenfalls sehr spannende Erfahrung war ein anderer Umgang mit Leistungsdruck, wodurch wir gemerkt haben, dass Schüler*innen sich viel mehr zutrauen und eine positive Fehlerkultur in der Schule gelebt wird. Da wir in Deutschland bisher ausschließlich an Schulen gearbeitet haben, die Noten als Leistungsbeurteilung nutzen, war es für uns auch spannend, einen Einblick in die Leistungsbeurteilung in Form von schriftlichen Reports anstelle von Noten zu bekommen.

Besonders gut hat uns gefallen, dass wir in verschiedenen Fächern aktiv mitwirken konnten und eigene Unterrichtsideen von Kolleg*innen immer positiv aufgenommen wurden.

Neben der Mitwirkung und Unterstützung im regulären Schulalltag fanden auch zahlreiche außerschulische Aktivitäten statt, an denen wir teilnehmen durften. Wir begleiteten die Klassen zum Beispiel zu Kinobesuchen im Rahmen des German Film Festivals, zu Exkursionen im Rahmen der Reconciliation Week ins Koorie Heritage Trust Cultural Centre, in den CERES Environmental Park und das ACCA Museum, wo eine multimediale Kunstausstellung besucht und ein kreativer Workshop durchgeführt wurde. Weitere Highlights waren auch die Incursions innerhalb des Schulhauses, zum Beispiel der Besuch der Feuerwehr, mehrere Musikveranstaltungen und ein Erste-Hilfe-Workshop.

Auch außerhalb der Schule haben wir unsere Zeit in Melbourne sehr genossen. Obwohl wir häufig gewarnt wurden, dass das Wetter zu dieser Jahreszeit unbeständig sein könne, erlebten wir einen wunderschönen, sonnigen Herbst und konnten die Stadt und ihre zahlreichen Möglichkeiten erkunden. Die langen Wochenenden nutzten wir für gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel entlang der Great Ocean Road, nach Mornington Peninsula, Phillip Island und in den Nationalpark Wilsons Promontory.

Insgesamt war das Praktikum an der Deutschen Schule Melbourne eine bereichernde Erfahrung – sowohl fachlich als auch persönlich. Wir konnten viel lernen, uns einbringen und wertvolle internationale Einblicke in das Schulsystem gewinnen. Melbourne ist uns allen ans Herz gewachsen und wir werden uns immer sehr gerne an unsere Praktikumszeit zurückerinnern.

Praktikumsbericht Term 2, 2025
Praktikumsbericht von Alexandra, Anica, Hannah, Mia, Lisa und Verena
Praktikumsbericht von Paula Adel

Mein Praktikum absolvierte ich vom 28.01. bis 04.04.2025 an der Deutschen Schule Melbourne (DSM) in Australien. Diese Schule ist eine Grundschule, die seit 2008 eine deutsch-englische bilinguale Schulbildung für Schüler:innen im Vorschulalter (Foundation Year) bis zur Klasse sechs anbietet. Ab Januar 2026 wird es eine siebte Klasse und damit eine erste Klasse der Sekundarstufe geben. Zunächst werden die Kinder im Foundation Year zu 80% Prozent auf Deutsch und zu 20% auf Englisch unterrichtet. Im Laufe der Jahre steigt die Stundenanzahl in Englisch an, in der sechsten Klasse werden die Kinder dann zu 50% auf Deutsch und zu 50% auf Englisch unterrichtet. Außerdem gilt das „One Teacher – One Language“-Konzept, welches vorsieht, dass alle Lehrkräfte ausschließlich in ihrer  Muttersprache kommunizieren. Der Unterricht folgt sowohl dem Viktorianischen Curriculum als auch dem deutschen Lehrplan des Bundeslandes Thüringen.

Insgesamt waren wir zehn deutsche Praktikantinnen an der Schule und wurden jeweils einer Klasse zugeteilt. Bei meiner Klasse handelte es sich um das Foundation Year, die sogenannten „Preppies“ (Pre-school-kids). In Australien startet das neue Schuljahr im Januar, so durfte ich die Einschulung der Kinder miterleben und zwölf Schulanfänger:innen für zehn Wochen begleiten.

Die Schule begann jeden Tag um 9:00 Uhr und endete um 15:30 Uhr. Neben der Unterstützung meiner Praktikumslehrkraft im Unterricht, führte ich regelmäßig „kleine didaktische Fingerübungen“ (Morgenkreis, Abschluss, Spiele) durch und übernahm zehn Unterrichtsstunden in den Fächern Mathe, Musik, Sport und Deutsch.  Außerdem begleitete ich die Klasse bei Ausflügen, z.B. in die Bibliothek oder zum Müllsammeln in den Park für den „Clean Up Australia Day“. Dadurch, dass die Kinder gerade erst in die Schule gekommen waren und größtenteils im Vergleich zu Kindern der ersten Klasse in einer deutschen Schule deutlich jünger waren, war der Unterricht neben dem Erlernen erster Zahlen und Laute, von Singen, Tanzen, Geschichtenlesen, Spielen und Basteln geprägt. Einzelne Kinder hatten bis zu Schulbeginn kaum oder keine Berührungspunkte mit der deutschen Sprache,  weshalb es mir teilweise etwas schwer fiel das „One Teacher – One Language“- Konzept strikt einzuhalten und ich teilweise auch in Englisch mit den Kindern kommunizierte. Die Praktikantinnen in den höheren Klassen sprachen jedoch ausschließlich deutsch im Klassenzimmer. Es war sehr beeindruckend zu sehen, dass die Kinder ohne deutsche Vorkenntnisse am Ende meines Praktikums teilweise schon ganze deutsche Sätze produzierten und über einen recht großen passiven deutschen Wortschatz verfügten. Generell gestaltete sich der Unterricht sehr handlungsorientiert und offen. Im Deutschunterricht wurden in den ersten zehn Wochen Schreibübungen vorgenommen und Übungen zur phonologischen Bewusstheit durchgeführt, die Kinder übten ihren Namen und es wurde viel mit Reimen und Silben gearbeitet. Zudem wurde die Anlauttabelle eingeführt und die Schüler:innen sollten Buchstaben zu Lauten  zuordnen. Auch hier wurde mit einem Song gearbeitet, bei dem jeder Laut mit einem Tier oder Gegenstand mit dem entsprechenden Anfangslaut assoziiert wurde, sodass die Kinder sich die Laute besser einprägen konnten und gleichzeitig neues Vokabular aus dem Deutschen erwarben. 

Ich habe mich von Anfang an sehr wohl an der DSM gefühlt, was bestimmt auch an dem netten und engagierten Kollegium lag, welches uns Praktikantinnen sehr herzlich aufgenommen hat. Die Zusammenarbeit erlebte ich als effektiv und unkompliziert, die Unterstützung durch die Lehrkräfte und die Schulleitung war selbstverständlich und sehr aufgeschlossen. 

Es war sehr spannend den bilingualen Schulalltag mitzuerleben und auch zu sehen wie schnell die Schüler:innen Fortschritte im Erwerb der deutschen Sprache machten.  Während den zehn Wochen hatte ich auch die Möglichkeit in andere Klassen hineinzuschnuppern, sowie einige Stunden DaZ und Förderunterricht mit einzelnen Kindern mitzuerleben. Bisher hatte ich in meinen Praktika größtenteils nur mit Kindern der Mittelstufe zu tun, weshalb es umso spannender und gewinnbringender für mich war, auch mal mit den ganz Kleinen zusammenzuarbeiten.

Tipps:

  • Die Organisation für ein Praktikum in Australien gestaltete sich auch dank der guten Kommunikation mit der DSM recht einfach, man sollte aber bedenken, dass das erforderliche Working-Holiday Visum rechtzeitig online beantragt werden muss (ca. vier Monate vor Abreise) und um die 400 Euro kostet.
  • Die Lebenshaltungskosten in Melbourne sind mit unseren vergleichbar, Manches ist eher teurer. Es lohnt sich sicherlich, sich für ein Stipendium zur Förderung des Auslandspraktikums (z.B. für das DAAD-Stipendium) zu bewerben und den Flug rechtzeitig (einige Monate im Voraus) zu buchen.
  • Wohnen konnten wir Praktikantinnen für unseren Aufenthalt in selbstorganisierten AirBnB-Unterkünften oder bei Gastfamilien, welches Familien von Schüler:innen der DSM waren, auch hier unterstützte die Schule mit der Vermittlung der Gastfamilien. 
  • Die Monate in der multikulturellen, interessanten und sehr tollen Stadt vergingen viel zu schnell. Man hat unzählige Möglichkeiten, Kultur, Sport, vielfältiges Essen und das „Beachlife“ zu genießen und in die australische Kultur einzutauchen. An den Wochenenden unternahmen wir Praktikantinnen Kurztrips an die Great Ocean Road, nach Tasmanien oder Phillipp Island, wo wir atemberaubende Natur und unzählige wunderschöne Strände genossen.


Auf jeden Fall war das Praktikum in Melbourne eine einzigartige und wertvolle Erfahrung, man kann sich ausprobieren, das bilinguale Lernen erfahren und sieht garantiert viele australische Tiere! Ich kann jedem wärmstens empfehlen, sich für ein Praktikum an der DSM zu bewerben! Und wenn es so weit ist, auf keinen Fall Sonnencreme und Sonnenhut vergessen! ;)

Internship Report from DSM Intern Franziska Görzen

Vom 21. Juli bis zum 19. September 2025 absolvierte ich im Term 3 ein Schulpraktikum an der Deutschen Schule Melbourne (DSM). Während dieser Zeit war in Melbourne Winter – trotz vieler sonniger Tage konnte es überraschend kalt werden. Mein erster Tipp lautet daher: Nehmt unbedingt einen warmen Wintermantel mit!

Vorab-Organisation:

Schon vor Praktikumsbeginn lief vieles reibungslos und erleichterte uns den Einstieg enorm. Der Austausch mit Katharina und ihrer Vorgängerin war zuverlässig, gut getaktet und stets hilfreich. Alle wichtigen Informationen und Erinnerungen trafen zum passenden Zeitpunkt ein, sodass wir jederzeit wussten, was als nächstes zu erledigen war. Wie frühere Praktikant*innen bereits empfohlen haben, lohnt es sich, sich frühzeitig um das Visum zu kümmern – sowohl wegen der Bearbeitungsdauer als auch aufgrund der hohen Kosten.

Ankunft und erster Eindruck:

Der Start an der DSM war hervorragend organisiert. Bereits am ersten Tag erhielten wir einen umfassenden Eindruck von der Schule, und das gesamte Kollegium hieß uns herzlich willkommen. Die wertschätzende, offene Atmosphäre war sofort spürbar. Kurz darauf lernten wir unsere Mentor*innen kennen und erhielten erste Einblicke in die Klassen, in denen wir unterstützen würden. 

Einblick in den Schulalltag:

Ich war den Klassen Year 3 (Kookaburras) und Year 4 (Goannas) zugeteilt und arbeitete somit mit drei Mentorinnen zusammen, von denen ich jede einzelne sehr schätzen gelernt habe. Die Zusammenarbeit war fachlich bereichernd, herzlich und auch an herausfordernden Tagen konstruktiv und unterstützend. Wie Claudi gerne scherzhaft und liebevoll sagte: „Wenn es draußen windig ist, spielen die Kinder manchmal verrückt.“ Dennoch war es ein großes Vergnügen, im Unterricht mitzuwirken. Ich durfte mehrere Unterrichtsstunden eigenständig übernehmen und meine Lehrerinnenrolle intensiv ausprobieren – eine Erfahrung, die mir besonders viel Freude bereitet hat.

Dabei fiel mir auf, dass sich das australische Schulsystem in einigen Aspekten vom deutschen unterscheidet (ohne diese Unterschiede zu werten). Besonders beeindruckt hat mich der verständnisvolle und ressourcenorientierte Umgang mit den Schüler*innen. Das Thema Neurodivergenz liegt mir persönlich sehr am Herzen, und die DSM ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie sensibel und professionell auf individuelle Bedürfnisse eingegangen wird. Die Arbeit des Diversity Coordinators zeigt, wie umfassend Kinder mit beispielhaft ADHS, LRS, Dyskalkulie und anderen individuellen Voraussetzungen begleitet und gefördert werden.

Leben in Melbourne – eine persönliche Überraschung:

Rückblickend kann ich kaum glauben, dass ich nicht schon früher nach Australien gereist bin. Melbourne hat mich sofort begeistert: die raue, leicht industrielle Atmosphäre, die vielfältige Küche und die offenen, freundlichen Menschen. Die Stadt bringt Menschen aus aller Welt zusammen, und spontane Gespräche – in der Tram, in Cafés oder in Bars – gehören beinahe zum Alltag.

Einige persönliche Empfehlungen:
• Melbourne Skydeck bei Sonnenuntergang – atemberaubend.
• Rund um die Schule: viele schöne Cafés. Mein Favorit war District 35: großartiger Matcha und liebevoll angerichtete Speisen.
• Für den Abend: Sleepy’s Café and Wine Bar in Brunswick – gemütlich und charmant.
• Für Souvenirjäger: Dannie Tote Bag – hübsche Postkarten, bedruckte Taschen und Etuis.
• Bei gutem Wetter: ein Ausflug zum St Kilda Beach (aber Achtung vor den Möwen!).
• Etwas weiter außerhalb: Red Bluff Lookout – zum Sonnenuntergang spektakulär. Pommes holen, hinsetzen und Wellenrauschen genießen.

Gemeinsam mit meinen Mitpraktikantinnen erkundete ich außerdem zahlreiche Ausstellungen, Restaurants und Bars – alles war großartig. Auf Empfehlung einer Lehrkraft beschäftigten wir uns zudem intensiv mit der Geschichte Australiens, besonders in den Museen und Galerien im Süden der Stadt, u. a. der Ian Potter Gallery. Ich selbst empfehle, sich mit der Geschichte Australiens auseinanderzusetzen.
Ein persönlicher Höhepunkt war ein Wochenende am Uluru, einem zentralen Ort der Kultur und Spiritualität der Aboriginal Communities. Diese kurze Reise war zutiefst beeindruckend und beinahe magisch.

Viele von uns nutzten die Zeit nach dem Praktikum zum weiteren Reisen. Da ich das nicht voll ausschöpfen konnte, holte ich Einiges an den Wochenenden nach. Wir besuchten Phillip Island mit der berühmten Pinguin-Parade, dem Koala Reservat und Churchill Island – besonders die Lavendelfelder dort waren traumhaft schön.

Allein reiste ich nach Hobart (Tasmanien) und wanderte den Mount Wellington hinunter – eine meditative Tour, bei der ich komplett abschalten konnte (auch wenn die letzte Stunde – insgesamt war ich vier Stunden unterwegs – ziemlich anstrengend wurden).

Sehr empfehlen kann ich auch einen Abstecher nach Sydney. Mein Partner und ich sahen dort ein Stück in der Sydney Opera und entdeckten die kulinarische Szene. Ein Spaziergang am Bondi Beach bei Sonnenuntergang war besonders romantisch. Lustige Beobachtung am Rande: Ich habe noch nie so viele Menschen mit Hunden gesehen wie in Sydney!

Ein weiteres Highlight ist die Great Ocean Road. Die Zwölf Apostel sind beeindruckend und wirken majestätisch! Die kleinen Orte entlang der Strecke waren sehr charmant. Wir machten einen Tagestrip dorthin – was machbar, aber sportlich war. Wer es ruhiger mag, sollte sich ein Auto mieten und eine Übernachtung auf dem Weg einplanen.

Praktische Tipps:
• Der Weg von Deutschland nach Australien ist lang – ein Nackenkissen macht den Flug deutlich angenehmer.
• Trotz Winter: Sonnencreme mitnehmen! Die australische Sonne ist wesentlich intensiver, als man es aus Deutschland gewohnt ist.

Fazit:
Ich kann ein Praktikum an der Deutschen Schule Melbourne wirklich wärmstens empfehlen. Die Schule, das Team, die Kinder, die Unterrichtserfahrungen sowie die Erlebnisse in Melbourne und ganz Australien haben mein Praktikum zu einer unvergesslichen, sehr besonderen Zeit gemacht.