Im Gespräch mit unserem Vorstand: Florian Dehne

Vorstandsvorsitzender - Deutsche Schule Melbourne

Wie ist die DSM entstanden?

Meine Frau und ich sind 2002 aus Hannover, Deutschland nach Australien gezogen. Dann wurde unsere Tochter geboren, und wir haben uns gewünscht, dass sie die beiden Kulturen erleben kann.

Genau zu dieser Zeit besuchte ich einen Vortrag des Schulleiters der German International School aus Sydney. In seiner leidenschaftlichen Rede hat er vieles davon angesprochen, was mir am Herzen liegt. Diese Erfahrung gab den Anstoß für die Gründung der DSM.

Was hat DSM bis jetzt erreicht?

Als die DSM 2008 gegründet wurde, hatten wir nur 14 SchülerInnen. Jetzt sind es über 100 - die Zahl, die selbst unsere Erwartungen übertroffen hat. 

Am Anfang betrieben der Vorstand, das Schulpersonal und die freiwilligen Helfer die Schule gemeinsam in einer engen Zusammenarbeit. Mit der Zeit haben die einzelnen Rollen mehr an Fokus gewonnen.

Heute ist der Vorstand für die Führung der Schule verantwortlich, und dafür, dass die DSM ihrer Mission treu bleibt.

Ich stehe Herrn Dopfer und den MitarbeiterInnen als Mentor und Vertrauter zur Seite und hoffe, dies noch sehr lange zu bleiben.

Wie haben Sie das Führungsteam der DSM zusammengestellt?

Wir haben von Anfang an darauf geachtet, dass wir nur kompetente und motivierte Mitarbeiter mit ins Boot holen, die auch zu der Kultur, die wir schaffen wollten, passten.

Jedes Vorstandsmitglied will für die Schule nur das Beste und geht seinen Aufgaben mit Leidenschaft, Empathie und Respekt nach.

Nur ein solch positiv eingestelltes und produktives Team kann die DSM in die Zukunft leiten.

Wie würden Sie die DSM heute beschreiben?

Der Schule geht es in mehrfacher Hinsicht gut.
Die akademischen Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler sind ausgezeichnet. Wichtiger noch, die Kinder lieben es, morgens in die Schule zu gehen.

Obwohl die Kinder die DSM nach der 6. Klasse verlassen, unterstützen wir sie weiter durch unser Sprachprogramm für Sekundarschüler

Wie sieht die Zukunft für DSM aus?

Die Schule wächst mit jedem Jahr, und das gibt uns die Möglichkeit, mehr zu tun, und es besser zu tun.

Schon seit unserem ersten Jahr wollten wir nicht nur eine Grundschule sondern auch eine Sekundarschule sein, weil wir die Schülerinnen und Schüler länger begleiten wollen. Unser Ziel ist es, ein Gemischtsprachiges IB anzubieten - einen Abschluss, der in Deutschland als ein Äquivalent zum deutschen Abitur anerkannt ist.

Ich freue mich sehr, berichten zu können, dass wir schon an den konkreten Plänen und Genehmigungen arbeiten und mit verschiedenen Interessenvertretern im Gespräch stehen.